Reit- und Rennverein Walldorf e.V.
Reit- und Rennverein Walldorf e.V.

Deutsche Meisterschaft im berittenen Bogenschießen 2015

Norbert Kopcynski

 

 

Der Reit- und Rennverein ist Austragungsort der Deutschen Meisterschaft im berittenen Bogenschießen 2015 vom 25.09 - 27.09.2015.

 

 

 

Die Qualifikationsläufe zu DM finden von Mitte Oktober’14 bis Mitte August’15 statt. Bogenklassen der Deutschen Meisterschaft sind Reiterbögen, Langbögen ohne Pfeilauflage/Shelf. Weitere Informationen können auf der Homepage „Die Steppenreiter e.V.“ nachgelesen werden.

 

Die Organisation im Sportbereich wird von Hr. Rudlof übernommen. Die Bewirtung erfolgt durch den Reit- und Rennverein Walldorf e.V.

 

Durch die teilweise lange Anreise erwarten wir bereits Gäste ab dem 23.09.2015.

 

 

Ross und Reiter zum Kampf bereit: Bogenschützen in Walldorf

 

 

* Videoquelle: https://www.youtube.com/watch?v=31GCd4Y7P_Q&feature=youtu.be

 

Neben der Presse war auch das Fernsehen vor Ort und hat über die Deutsche Meisterschaft berichtet:

 

RNF: http://www.rnf.de/mediathek/video/walldorf-deutsche-meisterschaften-der-berittenen-bogenschuetzen/

 

SWR: http://swrmediathek.de/player.htm?show=abb83590-646c-11e5-8a34-0026b975f2e6

 

 

09.10.2017

Aus dem ganzen Land kamen Pferde- und Bogenbegeisterte nach Walldorf

 

Walldorf. (heb) Es ist eine bunte Mischung, die sich für die Deutsche Meisterschaft der berittenen Bogenschützen qualifiziert hat und aus dem ganzen Land in Walldorf zusammenkommt. Pferdebegeisterte "Amazonen" und verwegene Burschen aller Altersstufen, gestandene Familienväter und dynamische Sportler. Manche tragen Jeans und Hemd, andere folkloristische Gewänder.

In vollem Galopp nehmen die Wettkämpfer den Pfeil aus der Bogenhand, nocken ihn ein, ziehen die Sehne und schicken ihn auf die Reise. Geschossen wird nach vorne, zur Seite und nach hinten. Jeder bekommt maximal 18 Sekunden Zeit, um die 90 Meter lange Bahn entlangzureiten und möglichst viele Pfeile in die drei über Eck stehenden Zielscheiben zu rammen. Johannes aus Bayern trägt Stirnband und ärmelloses Shirt und lässt seine Muskeln spielen. Sobald er in die Mähne greift, geht sein Pferd ab. "6,97 Sekunden - bei der Geschwindigkeit ist nicht mehr viel mit Denken, da schießt man einfach instinktiv", sagt die Moderatorin.

Ganz anders die ungarische Taktik, die der Deutsch-Ungar Christoph Némethy anwendet: Er reitet bedächtig, schießt vom Start weg in schneller Folge einen Pfeil nach dem anderen ab und trifft auch rückwärts noch aus weiter Distanz. Dabei nutzt er mit 17,9 Sekunden den Zeitrahmen optimal aus. Pro Pfeil brauche man 1,5 Sekunden und könne daher maximal 14 Mal treffen, rechnet er vor. Némethy hat das Reitbogenschießen zu seinem Beruf gemacht und betreibt in Ungarn mit seinem Vater eine Reit- und Schießakademie. Nach der Wende hätten die Ungarn begonnen, sich mit den eigenen Wurzeln zu beschäftigen, berichtet er. Der Ungar Lajos Kassai habe aus dem modernen Bogensport, dem Reitsport und der ungarischen Tradition einen völlig neuen Sport entwickelt.

Dann kommt Joachim Rudloff auf Cappuccino. "Am schönsten ist er, aber kann er auch treffen?", fragt die Moderatorin. Er kann. Und das gleich zweimal. Der Lokalmatador aus Bammental trägt eine aufwendige Tracht, die er selbst entworfen hat und die sich in Farbe, Schnitt und Ornamentik an historischen Vorbildern orientiert. Auch das Kopfstück des Zaumzeugs hat er selbst gemacht.

Rudloff interessiert sich für die Geschichte berittener Reitervölker wie der Hunnen, Skythen, Göktürken und Mongolen. "In Ungarn ist das Reitbogenschießen ein Volkssport", weiß er. In jedem Dorf gebe es eine Bogenreiterschule. Hier aber ist er der Einzige im Umkreis von 80 Kilometern, der diesen Sport betreibt. Rudloff ist Mitglied im Verein "Steppenreiter" und hat das Turnier auf dem Gelände des Reit- und Rennvereins Walldorf organisiert. "Die großzügige Anlage ist ideal", sagt er.

Über die "Steppenreiter" gibt der Ratsvorsitzende Christoph Neugebauer Auskunft. Über den Verein haben sich vor zehn Jahren die in ganz Deutschland verstreuten berittenen Bogenschützen organisiert. Die einen kamen vom Reiten, die anderen vom Bogenschießen, berichtet er. "Die Reiter hatten es leichter, sie mussten sich um das Tier zwischen den Beinen keine Gedanken machen", meint Neugebauer, der erst vor wenigen Jahren mit dem Sport angefangen hat.

Auf den ungarischen folgt am nächsten Tag der koreanische Wettkampf. Hierbei stecken die Pfeile in einem Köcher und die Reiter müssen möglichst zentral auf einen Tigerkopf schießen. Pro Durchgang können sie nur einen Schuss abgeben. Der muss dann sitzen.

 

*Quelle Rhein-Neckar Zeitung 01.10.2015

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